Geriatrische Zahnmedizin
(Alters- und Behindertenzahnmedizin)
Ein Schwerpunkt unserer Praxis ist die
Betreuung von Senioren. Es ist uns möglich,
zeitnah sowohl die zahnärztliche als auch
die labortechnische Zahnbehandlung
durchzuführen.
Das Spektrum der Prothetik reicht
von partieller Prothetik über Modellguss- bis
hin zur Totalprothetik. In der Praxis wird
jeder Bereich abgedeckt. Partielle Prothesen
oder auch Totalprothesen werden umgangs-
sprachlich "Die Dritten" genannt und gehören
zum herausnehmbaren Zahnersatz.
Partiell heißen diese Prothesen, weil immer
noch wenige einzelne Zähne vorhanden sind.
Sie werden so angefertigt, dass die künst-
lichen und die eigenen Zähne optisch und
funktionell optimal aufeinander abgestimmt
sind.
Unterschiede gibt es bei der Material-
auswahl und dem Funktionsprinzip. Eine
Modellgussprothese wird an den noch vor-
handenen Zähnen über gegossene Klammern
gehalten. Die Halteelemente greifen dabei
exakt um den Klammerzahn und stützen
sich durch Auflagen auf ihm ab.
Der Kaudruck der Ersatzzähne wird so auf
die benachbarten, natürlichen Zähne verteilt
und die empfindliche Mundschleimhaut
geschont.
Beim Verlust aller Zähne ist die
klassische Versorgung eines zahnlosen
Kiefers die Totalprothese. Bei gut ausge-
bildeten Kieferkämmen kann sie in jeder
Beziehung ein vollwertiger Zahnersatz sein.
Zähne sind ein Teil von uns. Sind die
Zähne gesund, so schlägt sich deren Wohl-
befinden auf das gesamte Wohlbefinden des
Körpers nieder. Im gleichen Maße können
sich aber auch kranke Zähne negativ auf die
Gesundheit des Körpers auswirken – oder
andere Krankheiten im Körper die Gesundheit
der Zähne gefährden. Auch Veränderungen
des Gewebes der Mundschleimhaut können
eine Beeinträchtigung der Gesundheit
bedeuten.
Um solche Veränderungen des Körpers
rechtzeitig zu erkennen und sinnvoll zu
behandeln, ist der regelmäßige Besuch beim
Zahnarzt im fortgeschrittenen Alter mindest-
ens ebenso wichtig wie die engmaschige
Kontrolle der Gesundheit beim Hausarzt.
Zahnheilkunde für ältere und alte Menschen
beinhaltet eine große Vielfalt spezieller
Gesichtspunkte:
1. Bei der genannten Patientengruppe
findet sich fast immer ein reduziertes
Restgebiss, häufig zahnlose Kiefer.
2. Falsche Gewohnheiten (zu viel, zu wenig
Hygiene) verstärken sich womöglich im
Alter. Es ist sehr schwierig, ältere
Patienten diesbezüglich zu beeinflussen,
wenn sie den Nutzen nicht verstehen. Auch
gute Ansätze werden nur bei ständiger,
behutsamer Motivation dauerhaft sein.
3. Unangenehme Mundtrockenheit nimmt zu
und wird durch zu geringe Trinkmengen
und Medikamente verstärkt. Der Prothesen-
halt kann dadurch gefährdet sein.
4. Im höheren Lebensalter werden von
vielen Menschen regelmäßig Medikamente,
oft in erheblichen Mengen eingenommen.
Dies hängt mit einer Vielzahl von
Erkrankungen zusammen. Beides muss
bei der Behandlung immer in Betracht
gezogen werden.
5. Die körperliche Belastbarkeit nimmt
im höheren Alter ab. Bei allen zahnärztlichen
Maßnahmen muss dies beachtet werden.
6. Auch die psychische Belastbarkeit spielt
eine Rolle bei zahnärztlichen Maßnahmen
(wird z.B. neuer Zahnersatz angenommen
oder unbewusst abgelehnt).
7. Ein ganz entscheidendes Problem ist
die häusliche Pflege und Reinigung der
Zähne und des Zahnersatzes, da in höherem
Alter Sehvermögen und Geschicklichkeit
nachlassen. Hier gilt es, einfühlsam gemein-
sam mit dem Senior die Pflege zu üben.
Zahnersatz kann dann länger halten und vor
allem bleiben die wichtigen Restzähne
erhalten. Auch Erkrankungen der Mundhöhle
(z.B. Pilzbesiedelung) werden vermieden.
8. Unbestritten ist eine gesunde, kaufähige
Mundhöhle ein großer Gewinn an
Lebensqualität.
9. Grundsätzlich sollten Patienten im hohen
Alter mit nötigem und sinnvollem Zahnersatz
versorgt werden. Nicht alles, was technisch
möglich ist, ist auch vernünftig.
Zahnreinigung
Dr. Quaty berät Sie gerne und ausführlich
über die besten Möglichkeiten zur Zahn-
reinigung im Alter.
Anhand von detailgetreuen Kiefermodellen
erklärt Ihnen Dr. Quaty, wie Sie mit
speziellen Bürsten auch Stellen reinigen,
die mit normalen Zahnbürsten nicht mehr
ausreichend gereinigt werden können.
Trockenheit im Mund
Die Einnahme von bestimmten
Medikamenten, die im fortgeschrittenen
Alter vom Arzt verschrieben werden,
kann unter Umständen zu einem trockenen
Mund führen. Dann fehlt dem Patienten
der Speichel, der ihm normalerweise
hilft, die Zähne gegen den schädlichen
Einfluss von Bakterien zu schützen.
In diesem Altersstadium sind dann vor
allem die Oberflächen der Wurzeln dem
Angriff von Bakterien ausgesetzt.
Um dies zu verhindern und den Speichel-
fluss wieder zu fördern, können zucker-
freie Bonbons gelutscht oder Kaugummis
gekaut werden.
Gesund beginnt im Mund
Seine eigenen Zähne das ganze Leben
lang gesund zu behalten - dies ist
mit der richtigen Mundhygiene und einer
kompetenten zahnärztlichen Begleitung
keine Utopie mehr!
Versorgung des zahnlosen Oberkiefers
mit Implantatversorgung und Prothese
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einer 70-jährigen: Ästhetisch störende
"schwarze Dreiecke" können mit Hilfe
verschiedener Methoden ästhetisch
verbessert werden.
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Zahnreinigung im Alter
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