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  Prophylaxe für Kinder

  Bereits ab dem 2. Lebensjahr beginnen wir
  mit der zahnärztlichen Kinderbetreuung, um
  Zahnerkrankungen frühzeitig zu erkennen
  und etwaige Ängste abzubauen. Je früher
  sich die Kinder an die regelmäßigen
  Zahnarztbesuche gewöhnen, umso weniger
  werden sie diese als Belastung empfinden.
  Ab dem 6. Lebensjahr empfehlen wir vorbeu-
  gende Maßnahmen wie Fluoridierung und
  Versiegelung der Zähne, um sie möglichst
  lang vor schädlichen Bakterien zu bewahren.
  (Kassenleistung)

  Schwangerenberatung

  Zahnärzte haben speziell für schwangere
  Patientinnen und junge Familien besondere
  Beratungsangebote:
  Das Erkrankungsrisiko der werdenden Mutter
  ist leicht erhöht. Durch die Hormonumstellung
  werden die Schleimhäute, so auch das
  Zahnfleisch, stärker durchblutet, der
  Zahnfleischrand ist oft leicht geschwollen.
  Zu einer Entzündung kommt es aber nur bei
  bakterieller Belastung. Diese gilt es
  besonders in der Schwangerschaft sorgfältig
  zu kontrollieren.

  Viele wissenschaftliche Studien belegen,
  dass kariesverursachende Bakterien von der
  Mutter, dem Vater oder anderen Pflege-
  personen auf das Kind übertragen werden.
  Es wurde nachgewiesen, dass in 90 % der
  Fälle die Übertragung durch die Mutter erfolgt.
  Wenn die Mutter also dafür sorgt, dass in
  ihrer Mundhöhle möglichst wenig dieser
  Bakterien vorkommen, verringert sich das
  Infektionsrisiko für das Kind.

  In neusten wissenschaftlichen Studien
  hat man festgestellt, dass bei schwangeren
  Frauen mit bakteriellen Entzündungen
  am Zahnfleisch (Parodontitis) das
  Risiko ein untergewichtiges Kind zu
  bekommen bis zu siebenfach erhöht ist.
  Am besten ist es, bereits in der
  Schwangerschaft mit der Prophylaxe zu
  beginnen - nicht nur zum Schutz Ihres
  Kindes, sondern auch für Ihre eigene
  Gesundheit. Ziel der Prophylaxe ist es,
  Ihnen und Ihren Kindern dabei zu helfen,
  dass Ihre natürlichen Zähne ein Leben lang
  gesund bleiben.

  Denken Sie daran: Karies ist vermeidbar!
  Nach größeren Behandlungen oder nach
  chirurgischen Eingriffen stehen wir Ihnen
  natürlich auch am Wochenende zur
  Verfügung.

  Keine Gewalt bei wackelnden
  Milchzähnen!


  Der Milchzahn wackelt: Nun ist Geduld
  gefragt, denn es wird nicht empfohlen, dass
  stark nachgeholfen wird. Keine Sorge,
  die Wackelzähne fallen von selbst aus,
  dieser Prozess muss nicht besonders voran
  getrieben werden. Denn sitzt der Zahn zu
  fest, kann die gewaltsame Entfernung sehr
  schmerzhaft sein und zu Blutungen führen,
  warnt Dr. Dr. Quaty. Aber: Ruckelt und
  wackelt das Kind hin und wieder an dem
  Milchzahn, sei das prinzipiell okay. Üblicher-
  weise erfolgt der Zahnwechsel im Alter von
  etwa sechs Jahren. Präventiv sollten die
  bleibenvden Zähne dann auch baldmöglichst
  versiegelt werden, empfiehlt Dr. Dr. Quaty.
  Dies übernimmt bis zum 18. Lebensjahr
  die gesetzliche Krankenversicherung.

  Der erste Zahnarzttermin
  ein kleiner Ratgeber für Eltern
  hier klicken >>


  - Fissurenversiegelung
    bei Kindern und Erwachsenen:
    Kariesschutz der Zahngrübchen
    und Furchen durch Versiegelung
    mit Kunststoff.

  - Diagnostik, Therapie und Betreuung

  - Kinderbetreuung für Zähne und
    Zahnstellungen

  - Kleinkindbetreuung für Mundschleimhaut
    und "Zahnen"

  - Kinder-Prothetik/ Kinderkronen bei
    fehlenden Zähnen zur Wieder-
    herstellung von Funktion und Optik

  - Mutter-Kindbetreuung mit
    Ernährungsberatung

  - Babyflaschen-Syndrom

  - Kieferorthopädische Beratung

  - Wechsel- und Jugendgebiss
    Verlaufskontrollen

  - Fluoridierungen bei weißen Flecken

  - allgemeine Zahnerhaltung

  - Zahnversiegelungen

  - Missbildungskorrekturen

  - Vollnarkose oder Hypnose
    bei nichtbehandelbaren Kindern

  - Kariesprävention

  - Kariesrisikobestimmung bei Kindern

  - Mikrobiologische Testverfahren

  - Speicheltests

  - Individualprophylaxe

  - Prophylaxe in der Schwangerschaft

  - Klinische und psychologische
    Betreuung

  - Prophylaxe bei Kleinkindern (0 - 3 Jahre),
    Kindergartenkindern (4 - 6 Jahre),
    Schulkindern (6 - 12 Jahre)